Über 600 installierte Anlagen weltweit

Hochwertiges Glas erfordert hochwertiges Gemenge

ZIPPE-Gemengeanlagen stellen sicher, dass das Gemenge für jede Glasart in exakt der erforderlichen Zusammensetzung und Homogenität, in der gewünschten Menge und zum richtigen Zeitpunkt vollautomatisch in die Schmelzwanne befördert wird – und das 24/7.

Ihre Anlage genau nach Mass

Unsere Expertenteams sorgen für die reibungslose und termingerechte Realisierung jedes Auftrags – auf Wunsch auch schlüsselfertig. Weltweit führende Unternehmen vertrauen auf unser Know-How – und wir setzen durch ständige Weiterentwicklung und Innovationen alles daran, dass dies in Zukunft so bleibt. Und weil uns die Sicherheit des Bedienpersonals am allerwichtigsten ist, gilt bei allem, was wir tun: SAFETY FIRST!

Reihenanlagen

Flexibel, für mittlere bis hohe Produktionsmengen

Bei der Reihenanlage werden Silos nebeneinander in einer Reihe angeordnet. Diese Anlagen werden idealerweise für mittlere bis hohe Leistungen eingesetzt (150 bis 1.200 t pro Tag). Sie kommen zum Einsatz, wenn viele verschiedene Rohstoffe bzw. Silos und unterschiedliche Rezepte benötigt werden.

Je mehr Silos benötigt werden, desto mehr Waagen sind erforderlich. Bei einer Reihenanlage können diese flexibler angeordnet werden. Alle Waagen entleeren auf ein zentrales Förderband (Abzugsband), welches die verwogenen Rohstoffe zu dem Mischer transportiert. Reihenanlagen können auch mit mehreren Mischern ausgerüstet werden.

So können gleich mehrere Wannen, z. B. für unterschiedliche Glasfarben, mit Gemenge versorgt werden. Der Vorteil der Reihenanlage liegt aber auch in der Flexibilität. Diese Anlagen können später mit weiteren Silos und Waagen erweitert werden, um beispielsweise die Produktionsmenge zu erhöhen oder weitere Glasarten zusätzlich produzieren zu können.

Turmanlagen

Kompakt, für kleinere bis mittlere Produktionsmengen

Turmanlagen eignen sich perfekt für kleinere bis mittlere Leistungen (10 bis 450 t pro Tag). Sie sind normalerweise mit einem, können aber auch mit mehreren Mischern ausgestattet sein und mehrere Schmelzwannen versorgen. Die Silos bzw. die Rohstoff-Waagen sind über dem Mischer angeordnet und entleeren direkt in diesen.

Der Unterschied zur Reihenanlage ist das fehlende Abzugsband, was auch einen Vorteil bezüglich der Staubentwicklung  bedeutet. Aufgrund der niedrigeren Leistung können Turmanlagen sehr kompakt geplant werden und benötigen daher auch nur eine relativ kleine Grundfläche.

Gemengeanlagen für Hohlglas

Für eine flexible Glasproduktion wird oft umgefärbt (flint, green, amber). Die Anlagen müssen in der Lage sein, alle Farbspektren zu erfüllen.

  • Höhere Scherbenanteile, bis zu 90 %
  • Scherben-Handling spielt eine große Rolle
  • Hoher Verschleißschutz sehr wichtig (aufgrund des hohen Scherbenanteils)

Gemengeanlagen für Flachglas

Diese Anlagen haben eine deutlich höhere Leistung als bei der Hohlglasproduktion

  • Geringerer (externer) Scherbenanteil
  • 1984 erste ZIPPE-Floatanlage
  • Insgesamt hat ZIPPE 80 Floatglas-Gemengeanlagen gebaut
  • Die Wannen werden nicht so oft umgefärbt

Gemengeanlagen für Spezialglas

Diese Gemengeanlagen stellen ganz besondere Anforderungen:

  • Viele Kleinkomponenten
  • Hohe Genauigkeit erforderlich bei der Verwiegung
  • Große Expertise notwendig beim Handling der Rohstoffe
  • Teilweise Eisenfreiheit („low iron“) erforderlich
  • Spezialglas zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus, z. B. durch höchste optische Reinheit und Homogenität, chemische Beständigkeit oder Widerstandsfähigkeit bei Temperaturwechsel

Gemengeanlagen für Faserglas

Bei der Herstellung von Faserglas werden überwiegend sehr trockene und leichte Rohstoffe verarbeitet. Die Gemengeanlage muss auch hier besondere Voraussetzungen erfüllen im Hinblick auf:

  • Design (Turmanlage)
  • Transport (pneumatisch)
  • Mischprozess (pneumatischer Blender)
  • Entstaubung (Filter)