Ausbildung bei ZIPPE

 

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ZIPPE Auszubildende machen Praktikum in England

Zippe England

Tobias Eilender und Julian Ullrich, beides Lehrlinge im Bereich Elektrotechnik, bewarben sich letztes Jahr um ein Praktikum in England – mit Erfolg! Dabei galt es einige Hürden zu nehmen. Im Vorfeld mussten sie eine vollständige Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf im Europass, einem Format in englischer Sprache, anfertigen.

Nachdem sie schließlich die Bestätigung erhalten hatten, sollten sie eine weitere englische Bewerbung anfertigen, welche darauffolgend von der englischen Partneragentur an verschiedene Firmen weitergeleitet wurde. Zudem wurden weitere Bestätigungsformulare gesendet, welche ausgefüllt und zurückgesendet werden mussten.

Anschließend wurden die beiden jungen Männer zu einem Vorstellungsseminar nach Stuttgart eingeladen, bei welchem Verträge unterschrieben, der Ablauf durchgesprochen und offene Fragen beantwortet wurden. Einige Wochen vor Start des Aufenthalts wurden Gastfamilie, Praktikums-Betrieb und genaue Flugdaten mitgeteilt.

Am Sonntag, den 29.10.17 trafen sich alle Projektteilnehmer morgens am Flughafen Stuttgart, von wo aus es nach London weiter ging. Dort wurden sie, von einem im Vorfeld von der Agentur organisierten Shuttle abgeholt und von diesem in die jeweiligen Städte zu den Gastfamilien gebracht. Die Gruppe wurde auf die 2 Städte Torquay und Portsmouth aufgeteilt.

In der ersten Woche gab es täglich einen Sprachkurs in der ortsansässigen Sprachschule „Riviera English School“. Dieser dauerte täglich von 9-13 Uhr. Nach dem Unterricht hatten sie Zeit um die Gegend zu erkunden und die Stadt anzusehen.

In den weiteren 3 Wochen hatte Herr Eilender ein Praktikum in der Firma „Geltec Ltd.“. Die tägliche Arbeitszeit war von 9-16 Uhr. Dort arbeitete er in der Werkstatt mit den anderen Mitarbeitern und half bei der Herstellung, dem Testen und anschließenden Verpacken und Versenden der Produkte. Die Leute dort waren alle sehr nett und er wurde gut in das Team aufgenommen.

Herr Ullrich absolvierte sein Praktikum bei „Source Tech Ltd.“, wobei er hauptsächlich für deren Tochterfirma Promultis arbeitete.  Seine Arbeitszeiten waren von 9-17 Uhr und freitags 9-16 Uhr. Vielfältige Aufgaben waren z.B. das Bauen, Installieren und Testen von Multi-Touch Videowänden (diese bestehen aus neun 47“ Bildschirmen). Weitere Bestandteile seines Praktikums waren unter anderem das Bearbeiten und Versenden von Kundenaufträgen sowie das Durchführen von Qualitätskontrollen.

„Meine Arbeitskollegen waren jung, sehr nett und humorvoll. Ich habe laut ihren Aussagen super ins Team gepasst“, berichtet Herr Ullrich zufrieden.

Jeden Donnerstag gab es ein „Student Meeting“ bei dem sich alle, die aktuell von der Partneragentur „The Training Partnership“ in Torquay waren, trafen und gemeinsam verschiedene Freizeitaktivitäten unternahmen. So standen unter anderem ein gemeinsamer Kino-Besuch eines englischen Films auf dem Plan sowie Bowling und die Besichtigung des Museums zur Stadt Torquay. Das letzte Treffen beinhaltete die Vergabe der Zertifikate an unsere jungen Auszubildenden sowie den gemeinsamen Genuss des englischen Klassikers „Scones and Tea“ im Grand Hotel. Durch dieses Treffen hatten alle Praktikanten die Möglichkeit sich innerhalb der Gruppe besser kennenzulernen, trafen aber auch neue Leute aus anderen Gegenden Deutschlands, Frankreichs, Belgiens und Italiens.

Untergebracht waren sie bei netten Gasteltern und lernten somit ein paar typische englische Gewohnheiten wie das „English Breakfast“ kennen.

Am letzten Wochenende trafen sich alle, die in Torquay und Portsmouth waren, wieder in London. Gemeinsam ging es auf Entdeckungstour durch die Stadt, die Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt und noch das ein oder andere Foto geknipst.

Am Sonntag, den 26.11.17 ging es dann von London zurück in die Heimat.

Beide Azubis waren sehr angetan von ihrer Zeit in England.

Julian Ullrich:

„Es war eine unvergessliche Zeit die ich in England hatte. Ich würde jedem der die Möglichkeit bekommt dazu raten sie zu nutzen. Die 4 Wochen gingen vorüber wie im Flug und waren zu kurz um alles zu sehen und zu entdecken. Meine Fähigkeiten bei Aussprache und Satzbau sind spürbar besser und vor allem sicherer geworden. Die Kosten des Projekts, welche die EU zum Großteil übernahm und uns nur eine geringe Selbstbeteiligung kostete, waren jeden Euro wert“.

Das Fazit von Tobias Eilender :

„Ich persönlich würde jedem, der ein solches Angebot bekommt, auf jeden Fall empfehlen dieses wahrzunehmen. Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Monat. Ich konnte meine Englischkenntnisse, vor allem in der Aussprache, deutlich verbessern und habe viele neue Leute kennengelernt und Freunde gewonnen“.